Pendleton

A tradition of American craftsmanship started by one family over 100 years ago, Pendleton is famed for crafting durable wool
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Pendleton

Pendleton setzt seit mehr als 150 Jahren Zeichen im amerikanischen Modestil. Die Geschichte des Unternehmens, das seit sechs Generationen in Familienbesitz ist, beginnt im Jahre 1863, als sich Thomas Kay, ein junger englischer Weber, in Amerikas neuestem Staat Oregon niederließ.

Kay half dabei, die zweite Spinnerei in Brownsville zu organisieren, wo er die Produktion leitete. Nachdem er zum Unternehmensvorstand befördert wurde, eröffnete er im Jahr 1889 sein eigenes Werk in Salem.

Thomas Kays älteste Tochter, Fannie, stieg in das Spinnereigeschäft ein und assistierte ihrem Vater bei der Spinnereileitung und Verwaltung. Ihre Eheschließung mit C.P. Bishop, einem Kaufmann, führte zu einem komplementären Zusammenschluss von Vermarktung und Fertigung und festigte das Fundament für das, was später einmal das Unternehmen Pendleton werden sollte.

1909 wurde das Textilunternehmen an die drei Bishop-Söhne Clarence, Roy und Chauncey weitergegeben, die eine stillliegende Mühle in Pendleton in das Unternehmen verwandelten, das es heute ist.

Bevor die Bishop-Söhne kamen, war die Stadt Pendleton ein Wolltransportzentrum für Erzeuger aus der Region. Die stillliegende Mühle, die 1893 erbaut wurde, wurde zunächst zur Reinigung der Wolle vor dem Abtransport genutzt. Durch gestiegene Frachttarife für den Transport von gewaschener Wolle wurde das Geschäft jedoch bald unrentabel.

1895 wurde die Wollreinigungsanlage in eine Spinnerei umgewandelt, die Bettdecken und Mäntel für die amerikanischen Ureinwohner herstellte. Dieses Unternehmen scheiterte ebenfalls und die Mühle stand erneut still, bis sie von den Bishop-Brüdern 1909 wieder in Betrieb genommen wurde.

Die Produktion der Indianerdecken wurde wieder aufgenommen, als die Brüder intuitive Geschäftskonzepte für hochwertige Produkte mit unverkennbarem Stil anwandten. Indem sie die Farb- und Gestaltungsvorlieben der Ureinwohner in der Region und im Südwesten untersuchten, erkannten sie, dass lebhafte Farben und aufwändige Muster am beliebtesten waren. Der Handel weitete sich vom Volk der Nez Perce in der Nähe von Pendleton auf die Völker der Navajo, Hopi und Zuni aus. Neben der Verwendung als normale Alltagsbekleidung wurden die Decken von Pendleton als Wertenorm für Handels- und Kreditgeschäfte unter den Ureinwohnern sowie als wertvolle Stücke zu zeremoniellen Zwecken genutzt.

Unter der Leitung der Bishop-Familie expandierte Pendleton zwischen 1912 und 1949 in weitere Bereiche der Wollproduktion wie beispielsweise Damen- und Herrenbekleidung. 1972 wurde Pendleton zum ganzjährigen Anbieter von Sportbekleidung und führte unverwechselbare Herren- und Damenbekleidung für Frühjahr und Sommer ein, die nicht aus Wolle war, sowie auch Wolloberteile und Damenjacken für die kältere Jahreszeit.

Heute besitzt und betreibt das Unternehmen 7 Werke und leitet 75 Einzelhandelgeschäfte. Die drei Bishop-Söhne fungierten lange Zeit als stellvertretende Vorstandsvorsitzende und gaben ihre Führungspositionen an ihre Söhne John, Charles, Peter und C.M Bishop III. weiter.

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